Meine Barf-Erfahrungen
Anfangs stand ich dem Barfen etwas skeptisch gegenüber, vorallem was den Zeitaufwand für 6 Hunden und ab und an einen Wurf Welpen anbelangt, aber dann stellte ich fest:
- Die Gesundheit meiner Hunde hat sich verbessert
- Mein 7 Jahre alter Rüde mit schwerster HD ist top fit und rennt wie ein Junger
- Bei meinen Rüden hat das Schlittenfahren komplett aufgehört
- Die Kotmenge hat sich drastisch reduziert
- Den Hunden schmeckt es einfach, vorallem die Welpen sind begeistert
- Der Zeitaufwand ist nicht bedeutend größer als bei anderen Fütterungsmethoden
Ich stelle mich halt einfach einmal im Monat in die Küche und bereite die Gemüse/Obstrationen für den kompletten Monat vor. Ich friere die Mischung portionsgerecht ein, so dass ich täglich nur die benötigte Ration auftauen muss.
Ich muss also nur das Fleisch und Gemüse je nach Bedarf des jeweiligen Hundes aufteilen.
Auch nicht anders oder viel mehr Aufwand als beim Trockenfutter, aber hier weiß ich was ich füttere!
Tipps:
Bei Durchfall füttere ich zerdrückte Banane und geriebene Karotten und Apfel mit etwas Ulmenrinde
--> was bei meinen Welpen super anschlägt
Für ein glänzendes Fell gibt es einen Schuss Apfelessig, aber nur wenn ich keine Eierschalen verwende, weil diese sonst vom Essig aufgelöst werden, und Bierhefe ins Futter.
Anfangs weniger Sorten ausprobieren und mit der Zeit die Anzahl der Sorten von Obst und Gemüse steigern. Die beste Anfangsmischung für Obst und Gemüse ist Apfel, Banane und Karotte. Die Akzeptanz ist bei dieser Mischung sehr hoch. Nach der Umgewöhnungsphase kann man die Palette erweitern, was für den Hund den Speiseplan sehr bereichert.
Obst und Gemüse kaufe ich als Saisonware oder im Angebot in größeren Mengen, die ich dann zusammen püriere und portionsweise einfriere.
Den Calciumbedarf regle ich teilweise über Eierschalen. Diese spüle ich mit heißem Wasser aus, erhitze sie für ca. 10 Min. im Ofen bei 150° und zermahle sie dann zu feinem Pulver .

