Obst- und Gemüsefütterung:
Zur täglichen Rohfütterung gehört auch eine Portion püriertes Obst und Gemüse.
Es können fast alle Sorten von Obst und Gemüse gefüttert werden. Das Obst und Gemüse sollte reif, kann auch überreif sein.
Bei der Fütterung von unreifen Obst und Gemüse können gesundheitliche Problemen auftreten.
Das Obst wird mit der Schale verfüttert, wenn diese nicht behandelt oder gespritzt ist! Dies gilt nur für Obstsorten mit verdaulicher Schale (Apfel, Birne usw.) Bananen, Orangen usw. müssen geschält werden.
Kerne und Steine müssen wegen der darin enthaltenen giftigen Blausäure, die bei zu großer Menge zu Vergiftungen führen kann, entfernt werden.
Nachtschattengewächse, wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Peperoni und Auberginen, sollten wegen dem darin enthaltenen und für den Hund giftigen Solanin nicht gefüttert werden. Kartoffeln können im gekochten Zustand verfüttert werden.
Auch Avocados und Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen usw.) sind für die Fütterung nicht so sehr geeignet. Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen!
Kohlarten können beim Hund starke Blähungen auslösen. Gekocht oder gedünstet können sie verfüttert werden. Chinakohl macht hier eine Ausnahme. Er wird auch roh vertragen.
Zwiebel und Zwiebelgewächse können ebenso Blähungen auslösen. Über die Giftigkeit der Zwiebel bei der Hundefütterung spalten sich die Meinungen. Ich persönlich verzichte darauf.
Zu Beginn des Barfens sollten nicht zu viele verschiedene Sorten verfüttert werden. Für den Anfang sind Äpfel, Bananen und Karotten eine gute Wahl und werden von den meisten Hunden sehr gut vertragen. Nach der Umstellungsphase, etwa 1-2 Wochen, kann man immer wieder neue Sorten dazunehmen, was für eine tolle Abwechslung im Speiseplan sorgt.
Bei der Sortenwahl sollte auf Obst und Gemüse der Saison geachtet werden, da diese immer reif sind und keine langen Wege hinter sich haben.


